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Glossar

Hier finden Sie alle wichtigen Begriffe zum Thema Uhren.

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Béthune-Hemmung
Das nennt man die Von Chevalier de Béthune schon 1727 entwickelte, zurückfallende Hemmung für Pendeluhren, die eine spezielle Variante der Spindelhemmung darstellt. Sie besitzt senkrecht zum Trieb des Hemmungsrades stehende Zähne und eine geteilte Spindel, deren Lappen an zwei Hebeln miteinander in Verbindung stehen. 1727 wurde sie vom Uhrmachermeister Thiout (1692-1767) angewendet, der auch ein Handbuch der Uhrmacherei geschrieben hat. Es dreht sich um zwei Hebelarme mit den Paletten, die jede auf Zapfen drehbar sind. Auf der rechten Achse V ist die Pendelgabel für die Verbindung mit dem Pendel befestigt. Die beiden Hebel sind miteinander durch die Arme B und B' in Verbindung, wobei der Arm B eine Justierschraube trägt, um die Ankerweite einzustellen.
Baguettewerk
Bei einem Baguette-Werk nehmen Federhaus und Unruh einen großen Raum des Werkes ein. Der geringe noch verbleibende Platz zwang dazu, die Laufwerksräder stark zusammenzudrängen und sie teilweise in zwei Ebenen zu lagern. Bei der Konstruktion von Damenuhren sind diese Werke sehr beliebt, weil schmal und zeitlos elegant.
Bandanstöße
Wenn Sie im Katalog zu einer Patek Philippe & Cie von 1938 lesen „verdeckte Bandanstöße in exzellentem, scharfkantigem Zustand“, sollten Sie ruhig zugreifen. Das ist jener Berührungspunkt vom Armband zum Gehäuse, wo das Lederarmband befestigt wird.
Beobachtungsuhren
Beobachtungsuhren, kurz B-Uhren genannt, dienten und dienen in erster Linie der Bestimmung des jeweiligen Standortes. Entwicklung und Herstellung waren deshalb hauptsächlich für den militärischen Bereich, in der Hauptsache natürlich für die Marine, aber auch für Luftwaffe und Heer. In U-Booten waren sie lebenswichtig.
Bicolor
Der Name nimmt es schon vorweg: Uhren, zumeist Uhrenarmbänder und Gehäuse in zwei Farben, Gold und Stahl gehalten: Die Exemplare in stählern-goldener Optik gelten als typisch deutsch. Hinzu kommt, dass Uhren mit stählern-goldenem Armband früher gern abfällig als „Hausfrauen-Rolex“ bezeichnet wurden.
Big Date
Vom Grossdatum (Big Date) spricht man bei Uhrwerken, wenn das Datum anhand großer Ziffern auf zwei verschiedenen Scheiben angezeigt wird. Eine der Scheiben zeigt dabei die Einerstelle, die andere die Zehnerstelle des Datums. Der Einsatz von zwei Scheiben erlaubt die Verwendung größerer Ziffern, was die Ablesbarkeit des Datums erleichtert. Besonderes Ausstattungsmerkmal von Chrongraphen ist das „Big Date“ Werk. Jede Ziffer des Datums besitzt sein eigenes Sichtfenster. Vorteil, dadurch sind die großen Ziffern, schnell und deutlich ablesbar. Nicht nur für das Militär wegen seiner simplen Sichtbarkeit gedacht, sondern auch für nostalgische Individualisten.
Blechankergang
Das ist die Ankerhemmung, bei der Anker aus Blech gebogen und auf die Ankerwelle aufgenietet ist. Diese Teilchen befinden sich hauptsächlich in billigen Weckern und Schwarzwälder Uhren.
Bogenzifferblatt
Das ist die rechteckige Zifferblattvariante mit oben eingezogenem Bogenfeld. Der Gestaltung und Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Bracelet
Kommt aus dem französischen und bedeutet eigentlich Armband. Eine sehr allgemein gehaltene Bezeichnung für die wunderschönen Armbanduhren um 1900 bis 1925. Unter Sammlern heiß begehrt, sofern noch gut erhalten. Gehr aber schon sehr intensiv in den Schmuck-Bereich über.
Breguet-Zeiger
Die vom großen Abraham Louis Breguet (1747 - 1823) benutzte gerade, schlanke, meist stählerne Zeiger mit einer gebohrten kreisförmigen Erweiterung im Bereich der Spitze; ein kleines Kunstwerk für sich.